Digitale Teilhabe
Den Alltag leichter machen!
„Digitale Teilhabe“ klingt nach komplizierter Technik. Gemeint ist aber etwas ganz anderes: dazugehören, mitreden und den Alltag mit dem Internet durch den Einsatz von Technik etwas leichter machen.
Genau das ist „Digitale Teilhabe“. Es geht nicht um die Technik, sondern um das, was sie möglich macht.
Du bist nicht alleine!
Viele, die mit dem Handy und dem Internet nicht weiterkommt, sagen „Da habe ich schon keine Lust mehr!“. Überall nur komplizierte Erklärungen, die man nicht versteht und keine einfache, schnelle Lösung.
So wie dir geht es anderen auch.
Es spricht nur keiner davon.
der Senioren schätzen ihre Digitalkompetenz als eher mangelhaft ein.
der Senioren fühlen sich vom Internet und ihrem PC/Handy überfordert.
der Senioren würden gerne mehr digitale Angebote nutzen, wenn es ihnen jemand in Ruhe erklären würde.
(C) „Digitale Teilhabe“ Bitkom-Studie 2025
Es ist kein Zeichen von Dummheit oder fehlendem Talent, wenn sich das Internet anfühlt, als wäre man in einem fremden Land, dessen Sprache man nicht spricht. Es ist ein Zeichen davon, dass dir noch nie jemand in Ruhe gezeigt hat, wie die Sache funktioniert. Ich zeige dir das alles ausführlich, und die bringst die Ruhe und Muße dazu mit.
Und ja, du musst ein bisschen dafür Zeit einbringen, Neues verstehen wollen und die Anwendung üben. Aber du hast ein Berufsleben gemeistert, vielleicht Kinder großgezogen, einen Haushalt organisiert, Krankheiten überstanden und Krisen gemeistert. Verglichen damit ist „Digitale Teilhabe“ eine überschaubare und lohnende Aufgabe.
Wie gehen wir hier vor?
„Digitale Teilhabe“ erfordert die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen. Hier ein Beispiel. Angenommen, du möchtest Nachrichten im Internet lesen und weißt nicht wie. Jemand hilft dir und sagt dabei:
Genau hier entsteht der Frust und das Gefühl, komplett überfordert zu sein. Du hörst komische Fachbegriffe und hast hat das Gefühl, in einem fremden Land die Sprache nicht zu sprechen. Der Helfer sieht deine Not und sagt: Klick mal hier auf dieses Symbol
und gib dann da, wo „Suchbegriff oder URL eingeben“ steht, „tagesschau.de“ ein. Das löst zunächst mal dein Problem, aber wie ist es bei der nächsten Anforderung?
Besser wäre es, du hättest verstanden, dass es auf dem Handy oder dem PC eine Funktion mit dem Namen „Browser“ (sprich Brauser) gibt. Außerdem scheint es unterschiedliche Browser zu geben, denn hier wird der „Chrome Browser“ genannt. Dann muss man verstanden haben, dass man damit offensichtlich „ins Internet“ kommt. Und dass es im Internet Seiten gibt, die einen Namen haben.
Das ist die Philosophie dieses Blogs: Zusammenhänge erklären, nicht Klicks auswendig lernen.
Digitale Teilhabe braucht Kompetenz
Sechs Fähigkeiten und Kompetenzen wirst du hier lernen.
Digitale Teilhabe ist dein Recht – hol es dir!
Mehr als 75% der Senior*innen über 65 nutzen das Internet und sagen: „Ein Leben ohne Internet kann ich mir nicht mehr vorstellen.“ Wohlgemerkt, Senioren über 65, nicht Kinder oder Jugendliche. Diese Zahlen veröffentlicht der Bitkom e.V., der größte europäische Digitalverband. Der Bitkom publiziert seine Position zur Digitalen Teilhabe so:

Digitalisierung ist kein Thema für Wirtschaft oder Verwaltung allein, sie ist zuallererst ein gesamtgesellschaftlicher Prozess. Schon vor 20 Jahren wurde der „Digitale Graben“ beklagt, und dennoch ist die Gesellschaft weiterhin geteilt in Onliner und Offliner, 65% der Deutschen sehen die Gesellschaft digital gespalten. Künftig müssen alle Menschen an der Digitalisierung teilhaben können, im Privaten wie am Arbeitsplatz, in der Stadt und auf dem Land, von klein auf bis ins hohe Alter und unabhängig von Bildungs- oder Kontostand.
Dazu brauchen wir eine große Lösung. Deutschland braucht ein Recht auf digitale Bildung, das sicherstellt, dass staatlich (co-)finanzierte Bildungsangebote bei Bedarf immer auch ohne größere Abstriche auf digitalem Weg wahrgenommen werden können. Aber digitale Teilhabe geht weiter: Wer sich aktiv auf die Zukunft vorbereiten möchte, muss dabei besser unterstützt werden.
